Weniger Mikroplastik aus Technischen Textilien in der Umwelt (MINUTEX)

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ZIM Kooperationsnetzwerks gegen Mikroplastik

Weniger Mikroplastik aus Technischen Textilien in der Umwelt (MINUTEX)

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12 Firmen und Institute aus den Bereichen Technische Textilien, Kunststoffherstellung und -verarbeitung, Landschafts- und Wasserbau, Textilanalytik und -testung, Spezialchemikalien, Kreislaufwirtschaft sowie Umwelt- und Wasseranalytik haben sich am 03.12.20 zum digital durchgeführten Kickoff Meeting des ZIM Netzwerks MINUTEX getroffen.

Die RAS AG übernimmt das Projektmanagement.
Weltweit werden im Jahr mehr als 400 Millionen Tonnen „Plastik“ produziert. Geschätzt findet ein Drittel des Plastikmülls seinen Weg in Böden oder Binnengewässer und in die Weltmeere. Die Verschmutzung an Land ist dabei noch deutlich höher im Vergleich zu der in den Meeren. Mikroplastik in der Umwelt ist zu einer gesellschaftlichen und inzwischen auch zu einer politischen Diskussion geworden – zum Beispiel das Verbot von Einmalprodukten aus „Plastik“. Veränderungen am Kunststoffmarkt durch (EU-) politische Entscheidungen sind sicher. Diese Veränderungen haben Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Wertschöpfungsketten im Bereich Kunststoffe / Technische Textilien. Für den deutschen Textilhersteller sind vor allem die Anwendermärkte Agrarwirtschaft, Bauwirtschaft, Haus- und Heimtextilien sowie Geokunststoffe (v.a. im Bereich Infrastruktur und Wasserbau) von Interesse. Ferner möchten die Netzwerkpartner ihren Beitrag zur Umgestaltung der Wirtschaft hin zu ressourcenschonenden Produkten bzw. zur Kreislaufwirtschaft leisten und gleichzeitig vom Markt der Nachhaltigkeit profitieren.
Vision des Netzwerkes ist der Aufbau einer Innovationsplattform für Technische Textilien im Hinblick auf eine reduzierte Mikroplastikfreisetzung. Mittelstand, Industrie und Forschung werden im Rahmen dieses Netzwerkes tätig werden, um Lösungsansätze und Produktinnovationen zur Reduzierung der Freisetzung von Mikroplastik zu entwickeln, zu vermarkten und zu etablieren. Hierdurch werden bestehende Arbeitsplätze gesichert sowie neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sollen dauerhaft gestärkt werden.
Konkretes Ziel des Netzwerks ist eine bedeutende Reduzierung von Mikroplastik in der Umwelt durch Entwicklung technischer Lösungen zur Vermeidung der Mikroplastikfreisetzung während der Herstellung, der Nutzung und auch in der end of life Situation. Wichtige Teilziele des Netzwerkes sind die Objektivierung des Themas „Mikroplastik aus Technischen Textilien“, Erarbeitung und Bereitstellung des Standes der Technik bzgl. Nachweismethoden, Entstehung, Freisetzung, Auswirkung von Mikroplastik aus Technischen Textilien und die Einordnung in bestehende und gerade entstehende gesetzliche Auflagen.

bmwi-WirtschaftEnergie

Gefördert durch das BMWI

Aufgrund eines Beschlusses des Bundestages.

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