Antivirale Pulverbeschichtungen für Kunststoff – Eine Kampfansage gegen SARS-CoV-2

Antimikrobielle Farben und Lacke mit AGPURE

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Antivirale Pulverbeschichtungen für Kunststoff – Eine Kampfansage gegen SARS-CoV-2

Antimikrobielle Farben und Lacke mit AGPURE

Die Firma RAS AG in Regensburg entwickelt antivirale Oberflächenbeschichtungen auf der Basis von Nanosilberpartikeln. In einem kürzlich gestarteten Forschungsprojekt arbeitet die Firma RAS AG eng mit dem Europäischen Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD), einer Einrichtung des Kunststoffzentrums SKZ, und der Firma BKW Kunststoff aus Selb zusammen. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer Pulverbeschichtung für Kunststoffe, die SARS-CoV-2 den Kampf ansagt und somit zur Eindämmung von Covid-19 beiträgt.
Im Rahmen der Corona Pandemie wurde deutlich, dass antimikrobielle/antivirale Oberflächen essenziell sind, um Viren und Bakterien frühzeitig zu eliminieren und deren Verbreitung über Oberflächen zu verhindern. Das Kooperationsprojekt zwischen der Firma RAS AG und dem EZD zielt darauf ab, Kunststoffe mit antimikrobiellem Nanosilber auszurüsten, wobei die RAS AG über eine 20jährige Expertise in der Entwicklung von Nanosilberformulierungen verfügt und somit einen wichtigen Grundstein für das Gelingen des Projektes legt. Konkret sollen umweltfreundliche und – im Vergleich zu Nasslacken – äußerst beständige Pulverlacke mit Silbernanopartikeln modifiziert werden, die gegen Coronaviren wirksam sind. RAS AG konnte bereits bei einigen Untersuchungen in anderen Projekten Nachweise erbringen, dass die von ihnen entwickelten Nanosilberbeschichtungen antimikrobiell und nicht zuletzt gegen behüllte Viren, zu deren Familie auch der Erreger von Covid-19 zählt, wirksam sind. Basierend auf der weitreichenden Erfahrung in der Entwicklung von Nanosilberformulierungen konnten in Zusammenarbeit mit dem EZD bereits einige Kunststoffproben mit dem neu entwickelten Pulverlack beschichtet werden, die nun in einem speziellen Labor auf antivirale Wirksamkeit getestet werden. Erste Ergebnisse werden bereits Anfang 2021 erwartet. Neben dem Wissen um die antimikrobiellen Nanosilberformulierungen liefert die Firma RAS AG in dem Kooperationsprojekt außerdem ein umfangreiches Know-how über die regulatorischen Prozesse rund um das Thema Nanosilber.

Lesen Sie dazu auch die Veröffentlichung im Kunststoff-Magazin:

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